vor einiger Zeit ja schon bei Twitter erwähnt: „Die Räuber“ von Friedrich Schiller in der Inszenierung von Nicolas Stemann auf zdftheaterkanal (sowieso ein Sender den man definitiv öfter schauen sollte) gesehen.
Hat mich wieder nur darin bestätigt, dass das einfach eine rundum gelungene Inszenierung dessen ist.
Ich liebe die 4 „Hauptpersonen“ die man eigentlich gar nicht solche nennen kann, da sie während der einzelnen Szenen immer wieder die Identität anderer annehmen (größtenteils aber der beiden Brüder Franz und Karl). Zeitweilen ist man verwirrt und man weiß eigentlich nie genau wer jetzt wen spielt (außer bei wiederholtem schauen der Aufzeichnung.
) und das gerade macht das einfach so furchtbar interessant für mich.
es entspricht in keinster weise dem Standard. Teilweise werden Regieanweisungen durch ebendiese 4 gebrüllt und dieses Gesamtkunstwerk auch noch mit hausgemachter Musik à la „Post-Rock“ und kleinen Filmsequenzen untermalt, wobei die einzelnen Verse buchstäblich zerrissen und neu zusammengesetzt werden.
Die Geschichte bekommt einen ganz anderen Reiz und endet in einem fulminanten Schluß, der einen einfach zum Weinen bringt OBWOHL ja eigentlich genau das Schicksal eintritt was man sich eigentlich die ganze Zeit für den guten Franz „erhofft“ hat.
Anders,
außergewöhnlich,
und alles andere als ein langweiliges „Schiller-Stück“.
unbedingt ansehen!





